Vor der östlichen Küste Afrikas ist seit einigen Tagen ein starker Zyklon namens FUNSO aktiv. Die folgende Abbildung zeigt die bisherige Zugbahn des Zyklons (weiße Linie) sowie die Niederschlagsmengen im Zeitraum 17. bis 24. Januar 2012: (Datenquelle: NASA/TRMM):
Zyklon FUNSO zog nur etwa 70 km entfernt von der Küste Mosambiks entlang. Kurze Zeit später erreichte der Sturm mittlere Windgeschwindigkeiten über 210 km/h und damit die zweithöchste Kategorie 4. Das ist für die Küste Mosambiks durchaus ungewöhnlich.
Auch die Niederschlagsmengen sind beachtlich. Innerhalb weniger Tage fielen über dem Ozean gebietsweise bis 500 Liter Regen pro Quadratmeter. Direkt an der Nordwestküste Madagaskars sowie an der Küste Mosambiks wurde noch 300 Liter pro Quadratmeter registriert.
Inzwischen hat FUNSO einen südlichen Kurs eingeschlagen und wird damit auf den Indischen Ozean hinaus ziehen und sich dann wegen des nach Süden hin kälter werdenden Wassers langsam abschwächen.
Hurrikanblog
Aktuelle News zu Tropischen Wirbelstürmen (Hurricanes, Taifune und Zyklone)
Dienstag, 24. Januar 2012
Montag, 19. Dezember 2011
Tropensturm WASHI fordert immer mehr Tote
Der am Wochenende über die Philippinen gezogene Tropensturm WASHI hat auf den südlichen Inseln des Archipels ein Chaos hinterlassen und mehr als 900 Menschen das Leben gekostet. WASHI ist damit für die Phillipinen nach NOCK-TEN im Juli, NESAT Ende September und NALGAE Anfang Oktober der vierte folgenschwere Tropensturm in diesem Jahr.
News.ch berichtet, dass in den Katastrophenregionen das Trinkwasser ausgeht und die Angst vor Seuchen wächst. Viele Strassen waren von Erdrutschen verschüttet. Der braune Schlamm verwüstete etliche Häuser in Dörfern und Städten. In dem Katastrophengebiet mache sich der Gestank von verwesten Leichen und Tierkadavern breit. Einige Städte begannen damit, Gemeinschaftsgräber auszuheben.
Die folgende Abbildung zeigt die Niederschlagsmengen, die WASHI auf seinem Weg über die Philippinen gebracht hat (abgeleitet aus Daten des NASA-Satelliten TRMM). In den betroffenen Gebieten kamen etwa 400 Liter Regen pro Quadratmeter vom Himmel (dunkelrote Bereiche):

Der folgende Satellitenfilm zeigt die Entwicklung des Sturms im Zeitraum 15. bis 18.12.2011 (Quelle: MeteoGroup YouTube-Channel):
News.ch berichtet, dass in den Katastrophenregionen das Trinkwasser ausgeht und die Angst vor Seuchen wächst. Viele Strassen waren von Erdrutschen verschüttet. Der braune Schlamm verwüstete etliche Häuser in Dörfern und Städten. In dem Katastrophengebiet mache sich der Gestank von verwesten Leichen und Tierkadavern breit. Einige Städte begannen damit, Gemeinschaftsgräber auszuheben.
Die folgende Abbildung zeigt die Niederschlagsmengen, die WASHI auf seinem Weg über die Philippinen gebracht hat (abgeleitet aus Daten des NASA-Satelliten TRMM). In den betroffenen Gebieten kamen etwa 400 Liter Regen pro Quadratmeter vom Himmel (dunkelrote Bereiche):

Der folgende Satellitenfilm zeigt die Entwicklung des Sturms im Zeitraum 15. bis 18.12.2011 (Quelle: MeteoGroup YouTube-Channel):
Donnerstag, 8. Dezember 2011
Zyklon ALENGA eröffnet Sturmsaison im Südindik
Kurz nach Ende der Hurrikan-Saison im Nordatlantik ist bereits die Saison für Tropische Stürme auf der Südhalbkugel eröffnet. Der erste Sturm der Saison ist Zyklon ALENGA. Die folgende Abbildung zeigt die Zugbahn des Tropensturms über dem südlichen Indischen Ozean (Quelle: GoogleEarth):

Die farbige Flächen sind die Niederschlagsmengen im Zeitraum 1. bis 8.12.2012, abgeleitet aus Daten des NASA-Satelliten TRMM. Die höchsten Niederschlagsmengen von knapp 400 Liter pro Quadratmeter sind nicht etwa zum Höhepunkt der Entwicklung des Sturms aufgetreten, sondern bereits mehrere Tage vorher als sich der Sturm noch langsam vorwärts bewegte.
ALENGA erreichte Orkanböen bis etwa 200 km/h und mittlere Windgeschwindigkeiten von knapp 170 km/h und ist damit ein Sturm der Kategorie 2 geworden. Der weitere Kurs führt den Sturm in Richtung westaustralische Küste, dort wird er aber nur noch als ein stark abgeschwächtes Tiefdruckgebiet ankommen.
Der folgende Satellitenfilm zeigt die Entwicklung des Sturms im Zeitraum 5. bis 8. Dezember (Quelle: MeteoGroup YouTube-Channel):

Die farbige Flächen sind die Niederschlagsmengen im Zeitraum 1. bis 8.12.2012, abgeleitet aus Daten des NASA-Satelliten TRMM. Die höchsten Niederschlagsmengen von knapp 400 Liter pro Quadratmeter sind nicht etwa zum Höhepunkt der Entwicklung des Sturms aufgetreten, sondern bereits mehrere Tage vorher als sich der Sturm noch langsam vorwärts bewegte.
ALENGA erreichte Orkanböen bis etwa 200 km/h und mittlere Windgeschwindigkeiten von knapp 170 km/h und ist damit ein Sturm der Kategorie 2 geworden. Der weitere Kurs führt den Sturm in Richtung westaustralische Küste, dort wird er aber nur noch als ein stark abgeschwächtes Tiefdruckgebiet ankommen.
Der folgende Satellitenfilm zeigt die Entwicklung des Sturms im Zeitraum 5. bis 8. Dezember (Quelle: MeteoGroup YouTube-Channel):
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