Über dem Pazifik sind in den letzten Tagen zwei Tropische Wirbelstürme aktiv gewesen: Hurrikan CARLOTTA und Supertaifun GUCHOL.
Hurrikan CARLOTTA ist in der Nacht zum 15. Juni 2012 als Sturm der Kategorie 2 mit Windgeschwindigkeiten bis 160 km/h auf die Küste des mexikanischen Bundesstaates Oaxaca getroffen. In einigen Küstenorten richtete er Schäden an. Dächer wurden abgedeckt und Bäume stürzten um. In den Bergen kamen nach Angaben lokaler Medien zwei Jugendliche durch einen Erdrutsch ums Leben. CARLOTTA ist der erste Hurrikan der Saison, der auf Land traf.
Der folgende Satellitenfilm zeigt die Entstehung von CARLOTTA sowie die Zugbahn bis zum Landgang am 16. Juni 2012 (Quelle: MeteoGroup-YouTube-Channel):
Supertaifun GUCHOL befindet sich derzeit östlich der Philippinen in sicherer Entfernung von der Inselgruppe. Er ist derzeit ein Sturm der zweithöchsten Kategorie 4 mit extremen Orkanböen bis knapp 300 km/h und maximalen Wellenhöhen von 13 Metern. GUCHOL soll in den nächsten Tagen eine leichte Rechtskurve in Richtung Japan einschlagen. Dabei könnte der Sturm sich durchaus noch weiter verstärken. Bevor er allerdings die japanische Küste am Dienstag, den 19. Juni 2012 erreicht, wird er sich wegen der zurückgehenden Wassertemperaturen deutlich abschwächen.
Der folgende Satellitenfilm zeigt die Entstehung von GUCHOL sowie die Zugbahn bis zum 16. Juni 2012 (Quelle: MeteoGroup-YouTube-Channel):
Samstag, 16. Juni 2012
Dienstag, 5. Juni 2012
Taifun Mawar streift Japan
Der erste stärkere Taifun dieser Saison namens Mawar ist südlich von Japan entlang gezogen. Das folgende Bild zeigt eine Aufnahme des NASA-Satelliten TERRA vom 3. Juni 2012 (Quelle: NASA).

Mawar war am 2. Juni nordöstlich der Philippinen entstanden und hatte sich dann innerhalb von 2 Tagen zu einem Taifun der Kategorie 3 mit mittleren Windgeschwindigkeiten bis 185 km/h entwickelt. Dabei war Mawar in sicherer Entfernung zu bewohnten Gebieten unterwegs in Richtung Japan. Auf seinem Weg über den Pazifik sorgte er gebietsweise für Regenmengen bis zu 400 Liter pro Quadratmeter.
Mawar streifte Japan nur mit seinem Wolken, unwetterartige Regenfälle gab es nur über dem Pazifik. Dies ist auch in dem folgenden Satellitenfilm gut zu sehen (Quelle: MeteoGroup-YouTube-Channel):

Mawar war am 2. Juni nordöstlich der Philippinen entstanden und hatte sich dann innerhalb von 2 Tagen zu einem Taifun der Kategorie 3 mit mittleren Windgeschwindigkeiten bis 185 km/h entwickelt. Dabei war Mawar in sicherer Entfernung zu bewohnten Gebieten unterwegs in Richtung Japan. Auf seinem Weg über den Pazifik sorgte er gebietsweise für Regenmengen bis zu 400 Liter pro Quadratmeter.
Mawar streifte Japan nur mit seinem Wolken, unwetterartige Regenfälle gab es nur über dem Pazifik. Dies ist auch in dem folgenden Satellitenfilm gut zu sehen (Quelle: MeteoGroup-YouTube-Channel):
Donnerstag, 24. Mai 2012
Hurrikan BUD steuert auf Mexiko zu
Der erste Hurrikan dieser Saison hat sich über dem Ostpazifik vor der Küste Mexikos gebildet. Die folgende Abbildung zeigt eine Aufnahme des NASA-Satelliten Aqua vom 23.05.2012:

Der Sturm namens BUD hat inzwischen Windgeschwindigkeiten bis 175 km/h und damit die Kategorie 2 erreicht. Nach Angaben des amerikanischen Wetterdienstes könnte sich BUD noch weiter verstärken. Derzeit bewegt sich des Zentrum des Sturms mit einer Geschwindigkeit von etwa 15 km/h auf die Küste Mexikos zu.
Für die Küstenregion von Punta San Telmo bis Cabo Corrientes wurde bereits eine Sturmwarnung herausgegeben. In dieser Region könnte der Sturm am späten Freitag oder am Samstag an Land gehen. Den neusten Vorhersagen zu Folge, soll sich BUD aber bereits vor dem Landgang abschwächen. An Land werden jedoch Regenmenge bis zu 250 Liter pro Quadratmeter erwartet, so dass es zu Überflutungen und Schlammlawinen gerechnet werden muss.
Der folgenden Satellitenfilm zeigt die Entstehung von Bud (Quelle: MeteoGroup-YouTube-Channel):
Der Sturm namens BUD hat inzwischen Windgeschwindigkeiten bis 175 km/h und damit die Kategorie 2 erreicht. Nach Angaben des amerikanischen Wetterdienstes könnte sich BUD noch weiter verstärken. Derzeit bewegt sich des Zentrum des Sturms mit einer Geschwindigkeit von etwa 15 km/h auf die Küste Mexikos zu.
Für die Küstenregion von Punta San Telmo bis Cabo Corrientes wurde bereits eine Sturmwarnung herausgegeben. In dieser Region könnte der Sturm am späten Freitag oder am Samstag an Land gehen. Den neusten Vorhersagen zu Folge, soll sich BUD aber bereits vor dem Landgang abschwächen. An Land werden jedoch Regenmenge bis zu 250 Liter pro Quadratmeter erwartet, so dass es zu Überflutungen und Schlammlawinen gerechnet werden muss.
Der folgenden Satellitenfilm zeigt die Entstehung von Bud (Quelle: MeteoGroup-YouTube-Channel):
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